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	<title>heinrichs manOEHver &#187; CD-Kritiken</title>
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	<description>ein Kultur-Blog von Heinrich Oehmsen</description>
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		<title>Straßenmusik aus Puerto Rico</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 22:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Miguel Zenon]]></category>

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Miguel Zenon: Esta Plena
Plena heißt ein traditioneller afro-karibischer Musikstil, der sich im späten 19. Jahrhundert auf Puerto Rico entwickelt hat. Er verbindet afrikanische Rhythmen mit europäischen Harmonien und war mit seinen Texten so etwas wie das Klatschblatt an der Ecke. Die Songs drehen sich zum Beispiel um das alltägliche Leben mit seinem  Tratsch, aber mit [...]]]></description>
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<h5>Miguel Zenon: Esta Plena</h5>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-247" title="images" src="http://www.manoehver.net/wp-content/uploads/2010/01/images.jpg" alt="images" width="116" height="116" /><span style="font-size: large;"><span style="color: #f7f9f9;">P</span></span>lena heißt ein traditioneller afro-karibischer Musikstil, der sich im späten 19. Jahrhundert auf Puerto Rico entwickelt hat. Er verbindet afrikanische Rhythmen mit europäischen Harmonien und war mit seinen Texten so etwas wie das Klatschblatt an der Ecke. Die Songs drehen sich zum Beispiel um das alltägliche Leben mit seinem  Tratsch, aber mit ihnen wurde auch sozialer Protest ausgedrückt. Plena ist  bei Hochzeiten ebenso Teil der Feierlichkeiten wie bei Beerdigungen und dient manchmal sogar als Anfeuerung bei Baseballspielen.  Das wichtigste Instrument ist die Pandero, eine große Handtrommel.</p>
<p>Der Altsaxofonist Miguel Zenon hat sich auf seinem aktuellen Album &#8220;Esta Plena&#8221;dieser Folklore genommen und eine Verbindung zwischen dieser traditionellen Musik und dem Jazz hergestellt.  Sein Quartett mit dem Pianisten Luis Perdomo, Hans Glawischnig (Bass) und Henry Cole (Schlagzeug) hat er um drei Sänger und Panderotrommler erweitert, um damit puertorikanische Straßenmusik für das 21. Jahrhundert zu kreieren. Für fünf der zehn Nummern hat Zenon Texte geschrieben, die andere Hälfte ist instrumental. Aber auch ein instrumentales Stück wie &#8220;Oyelo&#8221; klingt mit seinen Improvisationen wie ein wildes Gesprächsdurcheinander auf der Straße, wo der eine dem anderen ins Wort fällt.</p>
<p>Auch wenn Miguel Zenons Musik auf traditioneller Musik seiner Heimat basiert, ist der Jazz mit seinen vielfältigen Improvisationsmöglichkeiten doch das beherrschende Element von Zenons aktueller Platte.  Der seit einigen Jahren in New York lebende Altsaxofonist gehört zu den herausragenden Instrumentalisten auf dem Alt, ebenfalls zur Weltelite muss auch Pianist Luis Perdomo gezählt werden. &#8220;Esta Plena&#8221; ist übrigens auf dem Label von Branford Marsalis erschienen &#8211; da bürgt bereits der Name des Labelchefs für erstklassige Qualität.</p>
<p><em>Miguel Zenon: Esta Plena (Emercy/Universal Music)</em></p>
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		<title>Die Geier des Rock</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Them Crooked Vultures]]></category>

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CD-Kritik: Them Crooked Vultures, Dave Grohls Supergroup

 Der entscheidende Hinweis liegt im Kleingedruckten: &#8220;Them Crooked Vultures is Dave Grohl, Joshua Homme, John Paul Jones&#8221; steht links oben als Aufkleber auf dem CD-Cover von Them Crooked Vultures. Eine neue Supergroup ist geboren wie es sie vor 40 Jahren zum ersten Mal gab, als Eric Clapton, Ginger [...]]]></description>
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<h5><strong><span style="color: #f7f9f9;">CD-Kritik: Them Crooked Vultures, Dave Grohls Supergroup</span><br />
</strong></h5>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;"><strong> </strong><span style="font-size: large;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://www.elfen.ch/wp-content/uploads/2009/10/them-crooked-vultures_cover.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.elfen.ch/wp-content/uploads/2009/10/them-crooked-vultures_cover.jpg" border="0" alt="" width="320" height="317" /></a>D</span>er entscheidende Hinweis liegt im Kleingedruckten: &#8220;Them Crooked Vultures is Dave Grohl, Joshua Homme, John Paul Jones&#8221; steht links oben als Aufkleber auf dem CD-Cover von Them Crooked Vultures. Eine neue Supergroup ist geboren wie es sie vor 40 Jahren zum ersten Mal gab, als Eric Clapton, Ginger Baker, Steve Winwood und Ric Grech sich zu Blind Faith zusammentaten. John Paul Jones war damals  schon im Geschäft &#8211; als Bassist von Led Zeppelin, die in den 70er Jahren zur größten und einflussreichsten Hardrock-Band der Popgeschichte aufsteigen sollte. Josh Homme (Jahrgang 1973) war da noch gar nicht geboren, Dave Grohl gerade ein paar Monate alt. Es war Dave Grohls Idee den legendären Bassisten zu fragen, ob er nicht mit ihm und Homme zusammen ein Projekt starten wollte. Homme war ehrfurchtsvoll skeptisch (&#8221;Da kannst Du auch den Präsidenten fragen&#8230;&#8221;), doch John Paul Jones wollte. Zeit hatte er auch genug, nachdem es nun definitiv keine Reunion von Led Zeppelin geben wird. Warum also nicht mit zwei jungen Krachmachern auf die Bühne und ins Studio gehen?</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Die natürlich ausverkaufte US-Tournee im Frühherbst wurde von euphorischen Reaktionen von Publikum und Kritik begleitet, jetzt gibt es auch ein Album des Trios, das den Geier zum Wappentier erhoben hat. Aber keine Angst, Jones, Homme und Grohl sind keine Leichenfledderer des Genres. Neuerer natürlich auch nicht, aber das hat sicher auch niemand erwartet. Them Crooked Vultures spielen bluesgetränkten Hardrock wie ihn in den 60ern Cream und in den 70ern Led Zeppelin  gespielt haben, das Trio agiert mit der Wildheit des Punk, die Verstärker sind weit aufgerissen, am Schlagzeug knüppelt Dave Grohl wie ein Berserker, so wie er es schon zu Nirvana-Zeiten getan hat. Mainstream-Rock wie Grohl ihn als Sänger und Gitarrist mit seinen Foo Fighters pflegt, gibt es bei Them Crooked Vultures nicht. &#8220;Perverted blues&#8221; nennt Josh Homme den Stil der drei Rock-Geier.</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Anfang des Jahres jammten Grohl, Homme und Jones zusammen in einem Studio in Los Angeles, die Begenung des 63 Jahre alten Engländers mit den 23 bzw. 27 jüngeren Amerikanern klappte. &#8220;So eine Jam Session ist wie ein Blind Date&#8221;, erzählte Dave Grohl gerade dem britischen Magazin MOJO, &#8220;du kreuzt deine Finger und hoffst, dass es nicht peinlich wird. Mit der falschen Person zu jammen, kann genauso peinlich sein wie mit jemanden zu bumsen, den du eigentlich nicht magst.&#8221; Ein halbes Jahr hielt das Trio seine Pläne unter strengem Verschluss, weil sich sonst Journalisten und Konzertveranstalter im Sturzflug auf die drei Musikergrößen gestürzt hätten.   Als Them Croked Vultures am 10. August im Metro von Chicago ihr erstes Konzert gaben, war das Album bereits im Kasten und die Band perfekt aufeinander abgestimmt. Was zwischen Homme und Grohl auch nicht besonders schwierig war, denn im Jahr 2002 hatte Dave Grohl in seiner sten Foo-Fighters-Auszeit während einer Tournee auf dem Schlagzeugschemel bei Hommes Band Queens Of The Stone Age gesessen.</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Seine diesjährige Auszeit von seiner megaerfolgreichen Band &#8211; eigentlich gedacht, um sich intensiv seinem im April  neugeborenen Sohn Harper,  Tochter Voilet Maye (3) und Gattin Jordyn Blum zu widmen &#8211; nutzte Dave Grohl glücklicherweise für ein Projekt, das eine der stärksten Rockplatten des Jahres hervorgebracht hat. Das Album  beginnt mit dem Hammersong &#8220;No One Loves Me &amp;amp; Neither Do I&#8221; und endet 66 Minuten später mit &#8220;Spinning In Daffodils&#8221;. Eine Verschnaufpause gibt es nicht. Nachdem Them Crooked Vultures drei Clubkonzerte in Deutschland gegeben haben, wäre es schön sie im kommenden Jahr bei den großen Festivals zu erleben. Dann sind wir auch nicht ganz so traurig, dass wir den Gedanken an ein Led-Zeppelin-Konzert endgültig begraben dürfen, aber der Mythos von John Paul Jones&#8217; ehemaliger Band erhalten bleibt.</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;"><em>Them Crooked Vultures (SonyBMG) </em></p>
<p style="margin: 0px;"><em> </em></p></p>
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		<title>Die Zeichen stehen auf Sturm</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Molotow]]></category>
		<category><![CDATA[Port O'Brien]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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Port O&#8217;Brien und First Aid Kit im Molotow, Hamburg
In Alaska ist die Fischsaison vorbei. Zu rau ist das Meer, zu kalt das Wetter. Winter bedeutete für Van Pierszalowski Zeit für Musik. Denn im Sommer verdiente der junge Mann sein Geld auf dem Kutter seines Vaters mit Lachsfang. Inzwischen ist für Pierszalowski das ganze Jahr Musiksaison, [...]]]></description>
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<h5><strong><span style="color: #f7f9f9;">Port O&#8217;Brien und First Aid Kit im Molotow, Hamburg</span></strong></h5>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;"><span style="font-size: large;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://spoontrain.no/live/wp-content/uploads/2009/10/cap-port-o-brien.jpg"><img class="aligncenter" src="http://spoontrain.no/live/wp-content/uploads/2009/10/cap-port-o-brien.jpg" border="0" alt="" width="320" height="206" /></a>I</span>n Alaska ist die Fischsaison vorbei. Zu rau ist das Meer, zu kalt das Wetter. Winter bedeutete für Van Pierszalowski Zeit für Musik. Denn im Sommer verdiente der junge Mann sein Geld auf dem Kutter seines Vaters mit Lachsfang. Inzwischen ist für Pierszalowski das ganze Jahr Musiksaison, nachdem er 2005 zusammen mit der Sängerin und Gitarristin Cambria Goodwin die Band Port O&#8217;Brien gegründet hat. Doch Alaska begleitet ihn weiter auf der Bühne in Songs wie  &#8220;Fisherman&#8217;s Son&#8221; oder &#8220;Stuck On A Boat&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Pierszalowski hat manchen tosenden Sturm abgewettert, manche Regenflut an Bord über sich ergießen lassen. Die Rauheit des Nordpazifiks mit ihren wildgewordenen Elementen spiegelt sich in der Musik von Port O&#8217;Brien wieder, wenn die Gitarren und das Schlagzeug einen elektrischen Sturm entfachen. Das Quintett aus Kalifornien mit den Gastmusikern Tyson Vogel (Schlagzeug, <em>Two Gallants</em>) und Graham LeBron (Gitarre, <em>Rogue Wave</em>) referiert natürlich nicht nur Pierszalowskis persönliche Erfahrungen, sondern auch die Geschichte von lauter und zerstörerischer Rockmusik. Die Grunge-Szene von  Seattle vor 15 Jahren ist ein wesentlicher Bezugspunkt &#8211; und manchmal erinnert Port O&#8217;Briens Bandleader mit seinen blonden Haaren und dem verwuschelten Seitenscheitel an Kurt Cobain.</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Seit Ende September läuft die aktuelle Tournee von Port O&#8217;Brien, auf der sie eine Menge neuer Songs ihres zweiten Albums &#8220;Threadbare&#8221; live präsentieren. Beim Auftritt im Hamburger Molotow ist die erkrankte  Cambria Goodwin  leider nicht dabei, vielleicht ist das Konzert ihrer vier männlichen Kollegen deshalb noch wilder und lauter als normalerweise. &#8220;Vielleicht ein wenig&#8221;, räumt Van nach der Show ein, &#8220;entscheidender ist jedoch, dass wir nicht versuchen, all die Feinheiten von <em>Threadbare</em> live umzusetzen, sondern sehr viel lauter und elektrischer mit den Songs umgehen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Das heterogene Publikum feiert die vier Kalifornier für ihren energetischen Auftritt und ist mit Enthusiasmus dabei, als Van Pierszalowski sie auffordert, bei &#8220;I Woke Up Today&#8221; so laut mitzuschreien, wie es nur geht. Früh ergraute männliche Fans schreien sich bei diesem Molotow-Chor genauso die Kehle aus dem Hals wie die zwanzig Jahre jüngeren Teenie-Mädchen vor der Bühne.</p>
<p style="clear: both; text-align: center; margin: 0px;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://www.thelineofbestfit.com/wp-content/media/2009/10/first_aid_kit.jpg"><img class="aligncenter" src="http://www.thelineofbestfit.com/wp-content/media/2009/10/first_aid_kit.jpg" border="0" alt="" width="320" height="213" /></a></p>
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">
<p style="text-align: justify; margin: 0px;">Dass dieser Abend im Molotow zu den besten des Konzertjahres 2009 zählen wird, ist auch zwei jungen Schwedinnen zu verdanken, die vor Port O&#8217;Brien  auf der Bühnen in Hamburgs bestem Club standen. Klara und Johanna Söderberg sind Schwestern, stammen aus einem Vorort von Stockholm, nennen sich First Aid Kit und machen moderne Folkmusik. Beide sind exzellente Sängerinnen, was sie im Molotow bei ihrem letzten Song, einem Fleet-Foxes-Cover,  eindrucksvoll beweisen, als sie von der Bühne ins Publikum gehen und dort eines ihrer Lieder  a capella singen. Die Söderbergs haben erstklassige eigene Songs, aber sie forschen auch in der Geschichte der Folkmusik. Buffy Saint-Maries hochaktueller Klassiker &#8220;Universal Soldier&#8221; geht in ihrer langsamen Version unter die Haut. Wer bei so einem Protestsong jetzt sauertöpfische Weltverbesserinnen vermutet, wird angenehm überrascht. Diese beiden Sängerinnen sind schlagfertig, witzig und äußerst charmant. Bisher haben sie erst eine EP mit dem Titel &#8220;Drunken Trees&#8221; veröffentlicht, im Januar folgt das Debütalbum  &#8220;The Big Black And The Blue&#8221;.  Nach diesem wundervollen Konzert darf man sich auf diese Platte von First Aid Kit schon mal freuen.</p></p>
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		<title>Retrorock für den Straßenkreuzer</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 13:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfmother]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wolfmother: Cosmic Egg
Mit einem offenen Straßenkreuzer den Highway 1 an der kalifornischen Küste von Santa Cruz über Carmel und Big Sur bis nach San Luis Obispo cruisen, die Haare im Fahrtwind wehen lassen und dazu das entsprechende Tape. &#8220;California Queen&#8221; ist ein Song, der diesem Lebensgefühl von Weite und grenzenloser Freiheit entspricht. Ein Aufbruch, angetrieben [...]]]></description>
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<h5 style="text-align: left;"><span style="color: #f7f9f9;">Wolfmother: Cosmic Egg</span></h5>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://aliontheair.files.wordpress.com/2009/09/wolfmother452.jpg"><img class="alignleft" style="border: 5px solid #f7f9f9 " src="http://aliontheair.files.wordpress.com/2009/09/wolfmother452.jpg" border="5" alt="" width="224" height="224" /></a><span style="font-size: large;"><span style="color: #f7f9f9;">M</span></span><span style="color: #f7f9f9;">it einem offenen Straßenkreuzer den Highway 1 an der kalifornischen Küste von Santa Cruz über Carmel und Big Sur bis nach San Luis Obispo cruisen, die Haare im Fahrtwind wehen lassen und dazu das entsprechende Tape. &#8220;California Queen&#8221; ist ein Song, der diesem Lebensgefühl von Weite und grenzenloser Freiheit entspricht. Ein Aufbruch, angetrieben vom Rhythmus des  Schlagzeugs,  befeuert von Orgel und Gitarre und das  im Stil von Led Zeppelin, Black Sabbath und Grand Funk Railroad. Bands also, die in den  70er-Jahren ihre größte Zeit hatten. Wolfmother nehmen diesen Sound wieder auf und transportieren ihn in die Gegenwart. Vor drei Jahren landeten sie mit ihrem Debüt gleich einen Hit, verkauften eine Million Exemplare und spielten fast ausschließlich in ausverkauften Clubs. Drei Jahre hat das australische Trio für den Nachfolger gebraucht, aber  leider eignen sich nicht alle Nummern  für eine wie oben beschriebene Überlandpartie.</span></p>
<p><span style="color: #f7f9f9;">Sänger und Gitarrist Andrew Stockdale musste sich 2007 eine neue Band suchen, weil er sich mit seinen seinen beiden Mitstreitern  Chris Ross und Myles Heskett überworfen hatte.  Stockdale erweiterte sein Trio zu einem Quartett und holte einen Rhythmusgitarristen hinzu, der ihm einiges an Arbeit abnehmen sollte. In Byron Bay, einem australischen Hippie-Mekka, schrieb  er neue Songs und erarbeitete sie mit seiner Band. Aber einen Song wie &#8220;The Joker And The Thief&#8221; vom Debüt schüttelt man nicht so einfach aus dem Ärmel. Deshalb ist &#8220;Cosmic Egg&#8221; immer noch ein ordentliches Retro-Rock-Album geworden, aber eben kein großer Wurf mehr. Einige der neuen Songs hängen etwas durch, stark ist Wolfmother immer dann, wenn sie Tempo bolzen wie in   &#8220;California Queen&#8221;, &#8220;Pilgrim&#8221; oder im zweiten Teil von &#8220;In The Castle&#8221;.  Für die fulminanten Liveauftritte der Band gibt es also weiteren Nachschub, doch beim Songwriting sind Stockdale etwas die Ideen ausgegangen.</span></p>
<p><em><span style="color: #f7f9f9;">Wolfmother: Cosmic Egg (Universal)</span><br />
</em></p>
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